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„Familienurlaub spielen“ heißt es für den 17-jährigen Anton, als er, seine Mutter Luzia und ihr Liebhaber Paul in ein Ferienhaus an die französische Atlantikküste fahren. Anton fühlt sich als Fremdkörper und die brüchige Harmonie des Paares treibt ihn hinaus an die raue Felsküste. Dort, in der zerklüfteten Landschaft, begegnet er dem gleichaltrigen David, der im Gegensatz zu ihm wild und unkontrollierbar auftritt, als habe er vor nichts Angst.
Der charismatische Junge eröffnet Anton eine Welt ohne Regeln und stellt ihm die schöne, mysteriöse Katja vor. Anton fühlt sich sofort zu ihr hingezogen. Er spürt, dass sie in ihrer Verlorenheit und Verwahrlosung etwas mit ihm gemein hat. Doch Katja und David umwittert ein Geheimnis, das Anton zunehmend in einen Strudel emotionaler Verwirrung zieht. Eine alptraumhafte Odyssee zwischen sexuellem Erwachen, subtiler Verführung und befremdender Gewalt nimmt ihren Lauf, den Anton nur stoppen kann, indem er sich der Realität stellt. Ein Mystery-Thriller mit beeindruckenden, poetischen Kinobildern, der seine talentierten Nachwuchsdarsteller und die raue Schönheit der Atlantikküste maximal zur Geltung bringt.
Über den Regisseur
Wolfgang Fischer, geb. 1970 in Amstetten, Österreich, studierte Psychologie und Malerei in Wien, Film und Video an der Kunstakademie in Düsseldorf und schließlich Regie an der KHM. Seit 1994 diverse Regieassistenzen, u.a. für Paul Morrisseys Kinofilm "The House of Klang", später Regiearbeiten für WDR und Phoenix. „Was Du nicht siehst“ ist sein Kinodebüt.






Kerstin | 24.11.2009 um 0:19 Uhr | Permalink
Das beeindruckend visuelle und geheimnisvoll erzählte Kinodebüt von Wolfgang Fischer wirft so einige Fragen auf. Der REgisseur beantwortet sie gerne selbst als Gast bei FILMZ.
Kerstin | 25.11.2009 um 14:25 Uhr | Permalink
Leider mußte Wolfgang Fischer doch kurzfristig absagen. Gerade habe ich mit seiner Produktionsfirma LICHTBLICK telefoniert: Er findet es sehr schade, dass er nicht kommen kann, aber eine unverschiebbare Verpflichtung in Wien hat dazwischen gefunkt. Er läßt das FILMZ Publikum herzlich grüßen und wünscht ein erlebnisreiches Screening.