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Wer als „Wessi“ an die ehemalige DDR denkt, kommt vielleicht auf Spreewaldgurken oder Erich Honecker - aber mit Sicherheit nicht auf Breakdance! Aber die ruckartigen Robotern nachempfundenen Tanzbewegungen, die in den 80er Jahren den Westen eroberten, fanden in der ehemaligen DDR schon viel früher ihre Fangemeinde, die sich schnell vergrößerte und zur Untergrundbewegung wurde.
Um das Lifestylegefühl originalgetreu umsetzen zu können, ließen sich die DDR-Breaker Adidas-Jogginganzüge von ihren Müttern nähen und bastelten sich Nike-Turnschuhe selbst… Anstößig für die Gegner und reizvoll für die Anhänger war natürlich die Tatsache, dass die Bewegung ihren Ursprung in einem feindlichen System hatte.
Nico Raschick zeichnet in HERE WE COME hingebungsvoll die Entwicklung des Breakdance in der DDR nach. Neben kultigen Amateurvideoaufnahmen und mitreißender Musik faszinieren vor allem die Breakdancer von damals, die selbst zu Wort kommen – heute in ihren Vierzigern blicken sie schmunzelnd, aber immer noch leidenschaftlich auf ihre wilde Zeit zurück.
Über den Regisseur
Nico Raschnick wurde 1978 in Dessau geboren und machte 1998 Schauspiel- und Regiekurse an der Gaeity School of Acting Dublin. Seit 2001 absolviert er ein Regiestudium an der Filmakademie Ludwigsburg.




Semipermiabel | 24.11.2007 um 14:11 Uhr | Permalink
Hab den Film letztens auf einem Festival gesehen und hab mich sehr gut unterhalten gefühlt. Sehr coole Ästhetik auch beim S/W Archivmaterial.
Daumen hoch!
Jakob | 27.11.2007 um 13:19 Uhr | Permalink
REGISSEUR und CUTTER anwesend!
Wir freuen uns, den Regisseur Nico Rschnick und den Cutter Sven Kulik in Mainz begrüßen zu dürfen und freuen uns auf interessante Gespräche.
Melanie Timme | 30.11.2007 um 3:22 Uhr | Permalink
Liebes FILMZ-Doku-Team,
Die Eröffnungsveranstaltung Eurer Reihe mit HERE WE COME war wirklich klasse! Der Film ist toll: So nah dran, so ehrlich und trotz vieler vielleicht auch schmerzhafter Erinnerungen so leicht und zuversichtlich. Richtig beeindruckend. Und die anwesenden Filmemacher haben das ganze abgerundet und den Film mit ihren herzlichen Erzählungen und Hintergründen zum bleibenden Erlebnis gemacht - ich habe mich so richtig gut unterhalten gefühlt! …Danke für den Sekt. Weiter so, ich bin auf die weiteren Dokus gespannt.
Michael | 30.11.2007 um 3:53 Uhr | Permalink
Danke für diesen wunderbaren Eröffnungsfilm!