Prinzessin

Kommt man ihnen blöde, kriegt man eins auf die Fresse. Die Mädchengang lässt nicht mit sich spaßen. Und es ist ein schlechter Tag, denn morgen muss Yvonne in den Knast… Zwischen glänzender Weihnachtsdekoration und ersten verirrten Silvesterkrachern streifen die Mädchen unruhig durch ihr Revier. Die letzten Tage des Jahres verbringen sie lieber draußen in der Kälte als in einer beengten Wohnung. Die Freundinnen warten auf etwas. Auf was, ist ihnen nicht ganz klar. Jedenfalls nicht auf Silvester.

PRINZESSIN ist eine extrem realistisch wirkende, erschreckend brutale Beobachtung einer Mädchengang in einem Großstadtghetto. Die Regisseurin sagt über ihren Film: „Bloß kein deutsches Sozialdrama. Und bloß keine pädagogisch wertvolle Haltung. Man soll gar nicht verstehen oder werten, was geschieht. Sondern einfach der eigentlich sehr klassischen Story, einer traurigen Liebesgeschichte samt dem dazugehörigen Opfertod, folgen und emotional mitgerissen werden.“

Auszeichnungen

  • First Steps Award 2006
  • Filmpreis des saarländischen Ministerpräsidenten beim Max Ophüls Preis 2006

In Anwesenheit der Regisseurin Birgit Grosskopf.

Über den Regisseur

BIRGIT GROSSKOPF wurde 1972 in Köln geboren. Von 1993 bis 1996 studierte sie angewandte Theater- und Filmwissenschaft in Reading/England, nebenbei inszenierte sie an Provinztheatern. Ab 1996 Regie-Studium an der dffb Berlin. Seit 1998 Arbeit als Lektorin und Übersetzerin für diverse Filmproduktionsfirmen. PRINZESSIN ist Birgit Grosskopfs erster abendfüllender Kinofilm.

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